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Lebensgefahr auf Naturgewässern: Stadt Wien warnt

PRESSEMITTEILUNG

Lebensgefahr auf Naturgewässern: Stadt Wien warnt eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen

Wien, am 19. Jänner 2026 – Trotz der aktuell winterlichen Temperaturen und der malerischen Kulisse warnt die Stadt Wien ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen auf Naturgewässern. Es besteht akute Lebensgefahr. Eine behördliche Freigabe für das Eislaufen auf Naturgewässern liegt derzeit für kein Gebiet vor.

Auch wenn die gefrorene Oberfläche der Alten Donau oder des Schillerwassers verlockend wirkt, trügt der Schein. Die Eisdicke ist auf Naturgewässern niemals gleichmäßig und die Tragfähigkeit kann nicht garantiert werden.

Die unsichtbare Gefahr unter dem Eis

Experten weisen darauf hin, dass die Eisbildung auf Naturgewässern durch physikalische Prozesse beeinflusst wird, die von außen nicht erkennbar sind:

Unberechenbare Strömungen: Unterströmungen und punktuelle Grundwasserzuflüsse verhindern an vielen Stellen eine stabile Eisbildung. Das Eis kann dort gefährlich dünn sein, selbst wenn es daneben fest wirkt.

Instabile Bereiche durch wechselnde Pegel: Schwankende Wasserstände führen dazu, dass Hohlräume unter der Eisschicht entstehen können. Das Eis verliert dadurch seine statische Stabilität und bricht unvermittelt ein.

Verdeckte Risse: Risse oder bereits offene Stellen werden oft durch eine leichte Schneeschicht kaschiert und stellen eine unmittelbare Einbruchgefahr dar.

Sicherheit geht vor: Offizielle Eislaufplätze nutzen

Die Stadt Wien appelliert an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Eltern. Um Unfälle zu vermeiden, wird dringend empfohlen, ausschließlich auf die offiziellen und geprüften Eislaufplätze der Stadt auszuweichen. Dort sorgt regelmäßige Wartung und Kontrolle für ein sicheres Wintervergnügen ohne Risiko.

Rückfragehinweis:

Stadt Wien – Medienservice

Web: www.wien.gv.at

Foto: Beispielfoto

Mustafa Arslan
Mustafa Arslan

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